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Suchtprävention macht Mädchen stark

Starke Mädchen brauchen:

Vertrauen und Anerkennung

Freiräume und Vorbilder

Träume und Abenteuer

Damit unsere Schülerinnen stark werden, wollen wir ihnen Lebenskompetenzen wie Konfliktfähigkeit, Genuss- und Erlebnisfähigkeit, aber auch Selbstvertrauen und Selbstwert vermitteln, damit sie keine Scheinlösungen in Suchtmitteln suchen müssen. Wichtig ist uns auch den Mädchen ein positives Selbstbild als Frau zu vermitteln und somit der Entstehung von Essstörungen vorzubeugen.

Suchtprävention ist eine Gemeinschaftsaufgabe.

So werden unsere Mädchen schon ab der 5. Klasse von den Tutorinnen betreut. Bei gemeinsamen Aktionen versuchen die älteren Mädchen neben der Förderung und Stärkung der Lebenskompetenzen die Entwicklung eines verantwortungsvollen Konsumverhaltens (z.B. bezüglich Fernsehen, Handy, Computer, Alkohol usw.) zu vermitteln.

Seit vielen Jahren schon arbeiten wir mit dem „Therapienetz Essstörung“ zusammen. Diese Einrichtung ist auf Essstörungen spezialisiert, sie berät, vermittelt und begleitet (www.therapienetz-essstoerung.de).

In Zusammenarbeit mit dieser Organisation führen wir in den 6. Klassen Workshops durch. Diese haben zum Ziel, ein positives Körperbild, das unabhängig von gängigen Schönheitsidealen ist, zu vermitteln und die eigene, wertfreie Körperwahrnehmung zu sensibilisieren. Der Workshop des letzten Jahres ist in einem Beitrag beschrieben.

Die 8. Klassen unserer Schule besuchen das Theraphienetz Essstörungen in der Münchner Innenstadt und lernen somit eine mögliche erste Anlaufstelle kennen. Den Besuch im letzten Schuljahr fasst ein Bericht zusammen.

Auch Eltern und Schülerinnen sind bei der Prävention gefordert. Bei Elternabenden und Seminaren für Klassensprecherinnen wird immer wieder über das Thema „Essstörung“ informiert und diskutiert.

Das Wochenendeseminar „Selbstverteidigung/Selbstbehauptung“, das wir auch in diesem Schuljahr wieder durchführen wollen, dient der Ich-Stärkung und fördert die Fähigkeit NEIN zu sagen. Es wird versucht, die Mädchen für sexualisierte Gewalt zu sensibilisieren, ihnen ein Gefühl für Macht- und Ohnmachtserfahrung zu geben, um die Gefahr von Grenzverletzungen durch andere Menschen zu verringern.

Elisabeth Biechele, Beauftragte für Suchtprävention