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Fördern und fordern

Kinder und Jugendliche brauchen das Gefühl, dass die Welt auf sie wartet, dass es auf sie ankommt, dass wir von ihnen etwas fordern und dass sie sich daher anstrengen müssen und sich nützlich machen sollten. (Joachim Bauer)

Während unsere Tutorinnen in einem kleinen Team jeweils für eine ganze Klasse zuständig sind, arbeiten unsere Lerncoaches anders. Hier ist jeweils eine Schülerin (ab Klasse 9) zuständig für ein jüngeres Mädchen und unterstützt es  bei der Bewältigung des Schulalltags.

Die Arbeit der Lerncoaches zielt vor allem auf den Bereich der Sozialkompetenz und der sogenannten Methodenkompetenz (Lernen lernen). Die älteren Mädchen profitieren von dieser Tätigkeit, indem sie sich „nützlich“ machen, indem sie wichtig und bedeutsam werden für ein Kind. Empathie und Geduld sind gefragt, analytische Fähigkeiten werden ebenso gebraucht wie soziale bzw. gar pädagogische Phantasie. Unsere Coaches werden vor ihrem Einsatz u. a. in Gesprächsführung und Lerntechniken geschult, während ihrer Arbeit regelmäßig betreut, eine Lehrkraft (z.Zt. Frau Pelster-Leubner) steht als Ansprechperson zur Verfügung.

Die jüngeren Mädchen sollen für eine Zeitlang jemanden haben, der ihnen zur Seite steht, sie ermuntert und motiviert, sie tröstet und unterstützt. Gleichzeitig sollen sie sich auch gefordert fühlen. Dem pädagogischen Selbstverständnis unserer Schule entsprechend dürfen und sollen die Coaches von den Mädchen auch etwas erwarten: ohne Notendruck und mit viel Verständnis werden Lern- und Organisationsprobleme besprochen und vor allem  Strategien entwickelt. „ Hilfe zur Selbsthilfe“ ist das Motto. Nach einer bestimmten Zeit soll die gecoachte Schülerin wieder allein zurechtkommen.

Natürlich lösen wir mit diesem Angebot  nicht alle Lernprobleme , dennoch können wir so zu einem lebendigen, verantwortungsvollen Miteinander beitragen.

BIG SISTER IS HELPING YOU!