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Austausch mit der Wuxi No. 1 Girls High School, Wuxi – China

„Am Samstag, den 22. Oktober 2010, war es endlich so weit. Nach der 22-stündigen Anreise begann schließlich unser einwöchiger Aufenthalt in der „Kleinstadt“ Wuxi (immerhin über 6 Mio Einwohner!), die ca. 180 km westlich der Weltmetropole Shanghai liegt. Erwartungsvoll empfingen uns unsere Gastfamilien, die uns umgehend mit ihrem Alltag vertraut gemacht haben.“

So klingt der Beginn des Reiseberichts von Schülerinnen, die am ersten Austausch teilnahmen. Im Jahr davor haben die deutschen und chinesischen Schulleiter, Herr Dr. Gruber und Herr Tian Shenglong, einen Vertrag unterzeichnet, der die Schulpartnerschaft zwischen der chinesischen Mädchenschule und unserem Gymnasium regelt. Seitdem besuchen im Oktober jeden Jahres 15 Schülerinnen des Maria-Ward-Gymnasiums aus den Jahrgangsstufen 9-11 ihre Austauschpartnerinnen in China für eine Woche und beweisen sich im darauf folgenden Juli als gute Gastgeberinnen für die asiatischen Schulkameradinnen. Das Ziel des Austausches ist dabei vordergründig der interkontinentale Kultur- und Religionsaustausch.

Die Wuxi No. 1 Girls High School, welche sich im Zentrum der Millionenstadt Wuxi befindet, besitzt ähnlich wie das Maria-Ward-Gymnasium eine lange Tradition (Gründungsjahr 1912) und ist mit einer Anzahl von über 1700 Schülerinnen deutlich größer als unser Gymnasium.
Wuxi  zählt trotz seiner Größe eher zu den kleineren Städten Chinas. Dabei ist Wuxi nicht nur aufgrund des nahe gelegenen Tai Hu-Sees und der 88 Meter hohen Buddha-Statue am Lingshan eine Reise wert!

Im Anschluss an den einwöchigen Aufenthalt in den chinesischen Gastfamilien bekommen die deutschen Schülerinnen die Chance, eine weitere Woche Land und Leute kennen zu lernen. Die Mädchen besichtigen herausragende und weltberühmte Sehenswürdigkeiten in den Städten Shanghai und Beijing sowie in deren Umgebung.

Der anfangs erwähnte Schülerinnenbericht schließt mit den Worten:

„Wir alle haben diese außergewöhnliche Reise sehr genossen und fanden es toll, einmal in ein Land mit völlig fremder Kultur, Sprache und Sitten hineinzuschnuppern. Danke für diese unvergesslichen zwei Wochen!“