DJSlider Parisfahrt 2017

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Paris Seminarfahrt

Anfang Juli stand endlich die lang ersehnte Seminarfahrt, das Highlight unseres Seminars an. Da unser P-Seminar unter dem Thema “Le portrait de la femme dans l’art” steht, lag es nahe, dass es für uns nach Paris ging, damit wir unser Thema im Louvre weiter vertiefen konnten.

Nach einer kurzweiligen Fahrt im TGV kamen wir Sonntagmittag im Hotel Ambassadeur an und bezogen unsere kleinen und fast feinen Hotelzimmer, in deren Betten wir jeden Abend todmüde plumpsten. Das Highlight der Zimmer: die bis zum Boden reichenden Fenster mit den frankreichüblichen schmiedeeisernen Gittern davor, von denen aus wir auch eine Dachtrasse entdeckten, auf der uns ein atemberaubendes 360° Panorama mit Blick auf den Eiffelturm erwartete - Vive la France! Dass das Betreten allerdings verboten ist, war uns allen nicht klar, so dass wir alle ungewohnterweise auch einmal Ärger einstecken mussten.

Mit einer ähnlich tollen Aussicht wurden wir auch auf einem Turm der Notre Dame und auch auf dem Vorplatz der Sacre-Coeur auf dem Montmartre belohnt, denn was wäre eine Parisfahrt ohne Besichtigung der wichtigsten Monumente, zu denen auch der Eiffelturm, die Champs-Elysées und viele mehr zählen? Das Pariser „Touristen“programm haben wir deshalb unter uns aufgeteilt und uns von Zweiergrüppchen Tag für Tag durch die wichtigsten Quartiers führen lassen. Die heißgeliebten Kaffeepausen der Lehrer durften hier natürlich nicht fehlen. Während wir unseren „café au lait“ genossen und die Flanierenden beobachteten, fühlten wir uns fast wie echte Französinnen. Zum Mittagessen kauften wir uns meist ein Stück Käse, Tomaten und das wichtigste Nahrungsmittel der Franzosen - ein Baguette.

Neben dem Essen war der wichtigste Part unserer Fahrt natürlich der Louvre, in dem wir zahlreiche Stunden verbrachten. Durch eineFührung, einen Skizzenworkshop und einen Besuch der von uns ausgewählten Portraits lernten wir das größte Museum der Welt hautnah kennen. Nachdem wir unsere ausgewählten Kunstwerke mit eigenen Augen gesehen hatten, wurde uns klar, dass keine Abbildung im Internet oder in einem Kunstbuch an ein Original heranreicht und sich ein Museumsbesuch wirklich lohnt. Glücklicherweise wurden wir ja noch von unserer Kunst-Expertin Frau Haberland begleitet, die uns zusätzlich zu jedem Bild ihre Insider-Infos geben konnte. Dennoch konnten wir leider nicht alle Bilder im Louvre bestaunen, denn wir haben gelernt, dass man dazu über 30 Tage brauchen würde.

 

Unser Paris Trip hat Schülerinnen wie Lehrerinnen viel Spaß gemacht, besonders weil manche von uns alte Bekannte wieder trafen, nämlich unsere „corres“ aus der neunten Klasse. Besonders für Frau Bunk war Paris eine Bereicherung, denn so konnte sie endlich ihr winterliches whats app-Profilbild aus den Tuilerie Gärten in ein sommerliches updaten. Gerade weil wir so eine schöne Zeit hatten, ging die Zeit wie so oft viel zu schnell vorbei und so hieß es für uns Donnerstagnachmittag „Adieu Paris“!

Doch dieser Abschied ist nicht für immer, denn wir haben uns mit einem traditionellen Schloss auf der Pont Neuf verewigt und die Schlüssel werden für immer am Grunde der Seine liegen.

Laura Glöggler und Antonia Saleh, Q11