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„Mädchen machen Technik“
am 11./12.Januar 2016 für G 7 c/d und am 13./14. Januar 2016 für G 7 a/b

Sehr geehrte Eltern, liebe Schülerinnen,

Mädchen wird der Weg in naturwissenschaftlich-technische Fächer und Berufe nicht immer leicht gemacht, weil diese Bereiche als eher männlich gelten. Geschlechts- und kulturspezifische Festlegungen engen Mädchen auch bei uns in der Entwicklung von Fähigkeiten, Fertigkeiten und Interesse mitunter immer noch erheblich ein.

Die agentur Mädchen in Wissenschaft und Technik an der Technischen Universität München hat die Schulprojekte „Mädchen machen Technik“ entwickelt, um Mädchen für Naturwissenschaft und Technik zu begeistern. Wir wollen ihnen die Erfahrung ermöglichen, dass der Umgang mit Naturwissenschaft und Technik spannend, spielerisch und voller Freude sein kann. Wir wollen das Selbstvertrauen der Mädchen in ihre naturwissenschaftlich-technischen Fähigkeiten stärken. Alle Erfahrungen zeigen: Mädchen haben das Potenzial, um in technischen und naturwissenschaftlichen Berufsfeldern erfolgreich zu sein. Ermutigen und unterstützen wir sie, ihre Chancen jenseits des Bekannten und Bewährten wahrzunehmen!

Um Ihnen und euch zudem eine Planungshilfe für die in diesem Schuljahr anstehende Zweigwahl am Gymnasium zu geben, bieten wir am 11. und 12. für die G 7c/d und am 13. und 14. Januar 2016 für die G 7a/b folgende Projekte an, in denen jeweils 12 - 13 Schülerinnen von 08.45 bis 15:00 Uhr experimentieren:

A: „Mein Roboter macht, was ich will“
In zwei Tagen lernen die Schülerinnen wie sie anhand einer rechnergestützten Anleitung einen einfachen LEGO-Roboter bauen und ihm anschließend „beibringen“, was sie sich für ihn ausgedacht haben: Kurven fahren, einem Parcours folgen, Hindernissen ausweichen und in der Gruppe eine ‚Choreographie’ entwerfen.
Nicht mathematische Kenntnisse sind erforderlich, sondern logisches Denken, um mit dem Roboter in der Programmiersprache so zu kommunizieren, damit er versteht, was er tun soll. Mit Hilfe der Informatik wird aus dem unbeweglichen Roboter ein pfiffiges Kerlchen, das seinen Weg bis zum Ziel verfolgt.

B: „Hoch hinaus – mit nichts als heißer Luft“
In diesem Projekt haben die Mädchen die Möglichkeit, durch eigenes Experimentieren Entdeckungen rund um das Thema „Luft“ zu machen und Zusammenhänge be-greifend zu erfahren. Sie kommen dem Traum vom Fliegen ein Stückchen näher, ‚erheben’ sich gedanklich und planen den Bau eines Heißluftballons. Die Ballonhülle entwerfen und konstruieren sie nach den eigenen Vorstellungen und wenden dabei den Rechner als Hilfsmittel / Werkzeug zur Konstruktion an. Sie bauen den Heißluftballon und lassen ihn schließlich steigen - mit bzw. ohne Befeuerung, je nach äußeren Gegebenheiten wie Örtlichkeiten, Wetterlage und Zeitrahmen.

C: „Wir machen es spannend …“
Elektrizität ist eine spannende Sache: Es gibt kaum einen Bereich in unserem Leben, in dem wir es nicht damit zu tun haben. In diesem Projekt erfahren die Schülerinnen, wie es kommt, dass wir zu Hause nur einen Schalter betätigen müssen, um Strom zu haben und was dabei genau passiert. Sie stellen eine eigene Stromquelle her, machen spannende Experimente, üben das Löten und bauen einen eigenen Schaltkreis. Dabei lernen Sie die wichtigen Eigenschaften von Strom kennen und wie man richtig damit umgeht.

D: „Salze & mehr“
In diesem Projekt erfahren die Mädchen, wie in einem Labor gemessen, analysiert und „gekocht“ wird, lernen einfache Messgeräte kennen und wie man mit dem Bunsenbrenner umgeht. Sie experimentieren mit verschiedenen Stoffen, die uns im Alltag begegnen, machen Analysen und können dann selbst beurteilen, was es mit Angaben z.B. zu Fruchtsäften auf sich hat. Außerdem stellen sie Gummibärchen und Salz selbst her und machen verschiedene Experimente damit.

E: „Abenteuer Bauen“
Dieses Projekt nimmt die Schülerinnen mit auf eine Reise an einen Ort ihrer Fantasie! Um die Gegend dort zu erforschen, brauchen sie einen Stützpunkt, von dem aus sie zu ihren Streifzügen – allein oder mit anderen – ausschwärmen. Diesen Stützpunkt in der Natur entwerfen und konstruieren sie nach ihren eigenen Vorstellungen und bauen sie als maßstabgerechtes Modell. Unterstützung bekommen sie dabei von zwei Ingenieurinnen.

Um eine optimale Aufteilung der Gruppen nach dem individuellen Interesse zu ermöglichen, geben Sie bitte auf dem angefügten Rücklaufzettel die drei Prioritäten Ihrer Tochter an. Diese Projekte werden an der Schule federführend von Herrn Rolle begleitet (Rückfragen bitte an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ).

Die Realisierung dieser material- und personalkostenintensiven Workshops kostet je Projekt 1.200 Euro, davon übernimmt die agentur Mädchen in Wissenschaft und Technik 700 Euro und der Förderverein des Gymnasiums weitere rund 350 Euro. Übrig bleibt ein Eigenbeitrag von 10 Euro je Schülerin. Bitte geben Sie Ihrer Tochter diesen Betrag zusammen mit dem Rücklaufzettel mit in die Schule.

Die Schülerinnen präsentieren die Ergebnisse ihrer Projektarbeit ihren Eltern, ihren Mitschülerinnen und interessierten Lehrkräften am Freitag, 15. Januar 2016 von 14 bis 15:30 Uhr im naturwissenschaftlichen Trakt unserer Schule. Zuvor werden sie zwischen 13:10 und 14:00 Uhr ihre Präsentationen vorbereiten. Hierbei werden sie von Lehrern aus den entsprechenden naturwissenschaftlich-technologischen Fächern betreut. Sehr herzlich dürfen wir Sie, liebe Eltern, heute schon hierzu einladen! Die 6. Stunde bleibt als Mittagspause frei.

Bitte geben Sie Ihrer Tochter den ausgefüllten Rücklaufzettel und den Eigenbetrag von 10 Euro bis spätestens 17. Dezember 2015 (Abgabe bei Herrn Zelmat an der Pforte) mit in die Schule.

Mit freundlichen Grüßen

Barbara Krischer                                                                                                                            
agentur Mädchen in Wissenschaft und Technik                                                                                    
an der Technischen Universität München                                                                                              
                                                                                                                                                     

Ralf Rolle
Pädagogischer Mitarbeiter in der Erweiterten Schulleitung
am Erzbischöflichen Maria-Ward-Gymnasium Nymphenburg