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Fünf Musiker vom Symphonieorchester des BR live und hautnah erleben…

… dazu hatten wir, das P-Seminar Musik, am 21. Juni 2016 Gelegenheit. Das Streichquartett mit Schlagwerk hatte ein Stück von Pavel Haas im Gepäck und wir sorgten für die Location, Verpflegung der Musiker, Publikum und einen eigenen Beitrag zum Thema des Stücks. Darüber hinaus moderierten wir eine Gesprächsrunde, bei dem alle Zuhörer die Möglichkeit bekamen, den Musikern Löcher in den Bauch zu fragen.

Bei der Planung merkten wir, dass es schon sehr viel bei der Organisation eines Konzerts zu beachten gilt. Viele Fragen mussten im Vorfeld geklärt werden: Wen laden wir ein? Wie moderieren wir das Schülergespräch? Wer kümmert sich um die Technik? Und am wichtigsten: wie soll unser eigener Beitrag aussehen?

Am Konzerttag selbst mussten Stühle und Notenständer aufgebaut, die Mikrophone, Lautsprecher und der Beamer getestet sowie Blumen für die Musiker gekauft werden. Dann konnte es endlich losgehen. Zu Beginn erhielt das Publikum einen Einblick in das Stück, indem die Musiker einzelne Stellen mit verschiedenen Klangeffekten präsentierten und Maxie von Neumann-Cosel, Leiterin des Educationprojekts des BR, uns und dem Publikum interessante Informationen zum Stück gab. Aber wieso hörte man auf einmal das Schlaflied: "Der Mond ist aufgegangen" im Konzertsaal? Zum Thema des 3. Satzes: "Der Mond und ich" brachten wir die Zuhörer nun mit bekannten Liedern zum Thema Mond, witzigen und interessanten Fakten und netten Geschichten zum Lächeln. Jetzt wissen wir beispielsweise alle, dass man es bei abnehmendem Mond leichter hat, eine Diät durchzuführen.

Zur Aufführung des Streichquartetts mit Schlagzeug Opus 7 Nummer 2 ("Von den Affenbergen") bleibt nichts anderes zu sagen, als dass sowohl das Publikum als auch unser gesamtes P-Seminar sprachlos und sehr beeindruckt waren. Ein abschließendes Gedicht über den Mond rundete den gelungenen Nachmittag ab.

An dieser Stelle möchten wir uns noch bei den Musikern des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks, einem der besten Orchester der Welt, bedanken. Danke an Daniel Nodel, Jehye Lee (Violine), Benedict Hames (Viola), Samuel Lutzker (Violoncello) und Markus Steckeler (Schlagwerk). Ebenfalls möchten wir uns noch bei Maxie von Neumann-Cosel vom BR bedanken, die uns immer geduldig unsere Fragen beantwortet hat und eine wichtige Ansprechpartnerin für uns war. Ein weiterer Dank gilt unserem P-Seminarleiter Herrn Kutscher, der dieses Projekt in die Wege geleitet hat. Zum Schluss gilt unser Dankeschön dem Museum Mensch und Natur, in dessen Räumen wir diese Veranstaltung durchführen durften.

Ein Bericht von Clarisse Gräbe, Theresa Pfeifer und Lena Wolf (Q11)