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Frühlingskonzert am 11. April 2016

Montag, 18:45 Uhr: Seltsamerweise ist die Schule nicht leer und ausgestorben, sondern es stehen immer noch Autos vor dem Tor und drinnen wimmelt es von Leuten. Aus manchen Räumen klingen seltsame Töne; Schülerinnen, schwarz-weiß gekleidet, laufen hektisch hin und her und obwohl die Aula eigentlich schon voll ist, kommen immer noch Eltern. Haben sie es schon erraten?

Es ist kein langweiliger Informationsabend. Nein, es ist Konzert! Unser alljährliches Sommerkonzert wurde dieses Jahr, nachdem wir aus terminlichen Gründen schon im April nach Violau gefahren sind, zum mindestens genauso coolen Frühlingskonzert. Nachdem wir die Woche davor von Montag bis Donnerstag wenig Schlaf und viele Proben hatten, gab es zum Glück das Wochenende, an dem sich alle nochmal richtig ausruhen konnten, bevor es am Montag losging. Als das Bläsernonett aus der 7. Klasse das Konzert mit „Hey Pipi Langstrumpf“ und „Hey, hey, Wickie“ einleitete, fühlten sich wohl alle an ihre Kindheit erinnert (egal wie kurz oder lang die schon her ist). Und jedes Jahr bin ich wieder beeindruckt, wie viel man nach drei Jahren Spiel-Erfahrung schon hinkriegt! Genauso cool ging es dann aber auch weiter. Durch die verschiedenen Ensembles, Bands und Besetzungen wurde es ein äußerst abwechslungsreiches Programm. So spielte das Juniororchester mit unglaublichem Elan das Thema aus Forrest Gump. Das Kammermusik-Ensemble begeisterte mit einem Stück von Vivaldi und die Junior Band rockte den ganzen Saal mit modernen Stücken von Meghan Trainor. Das Cello-Ensemble spielte „Nothing else matters“ von Akokalyptika. Vor der Pause sang dann der Chor – unter anderem einen wunderschönen hebräischen Kanon und ein Spiritual.

„Lieber Herr Prager, nach 35 Jahren – die sie nun den Chor geleitet und so viel geleistet und getan haben – werden wir sie alle vermissen und spätestens nächstes Orchesterlager alle ganz fest an sie denken. Ohne sie wäre der Chor nicht zu dem geworden, was er heute ist. Denn nicht nur unsere Ehrengäste, Herr Reiter, unser ehemaliger Direktor, und seine Frau waren begeistert!“

Umso mehr, als ihnen nach der Pause auch noch passend zur Goldenen Hochzeit, das Stück „You rise me up“ – gesungen von Sophia Wehner aus der Q 12 und begleitet von der Big-Band – gewidmet wurde. Herr von Eichhorn musste übrigens dieses Jahr, passend zu den neuen pinken Fliegen der Big-Band, auch eine pinke Krawatte anziehen (man(n) muss sich ja der Mehrheit beugen). Gut, dass er wenigstens zu Star Wars noch einen Jedimantel drüberziehen durfte. Als dann das Maria-Ward Orchester auch noch Pink Panther spielte, war (nicht nur) die Elterngeneration vollkommen begeistert. Aber wer hätte mit so einem krönenden Abschluss gerechnet?! Mit einem schlagzeugspielenden und einem mit einer (Wasser-)Pistole bewaffnetem James Bond und einem durchaus reizenden, dirigierendem Bond-Girl konnte man die Aktion-Szenen schon im Kopf sehen, als Orchester und Big-Band zusammen eine Reihe der bekanntesten James-Bond-Lieder spielten. Wow! Nach zwei, drei Blumensträußen und wirklich gaanz kurzen Dankesreden, sind wir alle nicht nur todmüde, sondern auch – wie ich finde ganz zurecht – stolz und glücklich zu Hause in unsere Betten gefallen.

An diesem Punkt noch einmal ein Danke an alle, die den Abend mit Freude und Musik füllten. Danke, an unsere bezaubernden Moderatorinnen. Danke, an unseren Schulleiter und den Förderverein, die uns das überhaupt erst ermöglicht haben! Danke, an alle Musiklehrer, die ihr Herzblut in ihre Orchester, Bands und Ensembles stecken. Und Danke auch an alle Zuhörer, die sich an dem Abend die Zeit genommen und sich von unseren Stücken begeistern haben lassen.