Besuch bei den Schwestern der Congregatio Jesu

Am Dienstag, den 15. März 2016, hatten wir, der Religionskurs der 11. Klasse von Herrn Bauer, die Gelegenheit das nahe gelegene Kloster der Maria-Ward- Schwestern zu besuchen.

Dabei führte uns Schwester Ursula durch die gesamte Anlage. Wir begannen mit dem Speisesaal im alten Gebäude. Dieser wurde ursprünglich für 80 Nonnen gebaut, wird jedoch im Moment nur von den 39 dort wohnenden Schwestern besucht. Besonders beeindruckend waren die Gemälde der Äbtissinnen. In der Mitte hing das Bild von Mary Ward, der Gründerin des Ordens der Congregatio Jesu und der Maria-Ward-Schulen. Daraufhin zeigte uns Schwester Ursula den Gemeinschaftssaal sowie die umfangreiche Bibliothek. Weiter ging es zu den kleinen Schlafräumen der Schwestern, die je eine Nasszelle beinhalten. Da die Schlafräume nebeneinander auf sehr engem Raum gebaut sind, ist ein Neubau für alle Bewohnerinnen in Planung.

Der Tagesablauf findet zum Großteil in Gemeinschaft mit den anderen Nonnen statt, denn gemeinsame Mahlzeiten und Gottesdienste gehören mit zum Alltag. Der Tag beginnt mit frühem Aufstehen und anschließendem Gottesdienst sowie Meditation, bevor es zum Frühstücken geht. Vormittags und nachmittags haben die Nonnen individuelle Aufgaben zu erledigen, wie z.B. Krankenbesuche und Nachhilfe. Das Abendessen findet um 17 Uhr statt und nach der gemeinsamen Lieblingsserie „Dahoam is Dahoam“ oder dem Spieleabend geht es für die meisten Schwestern in die Zimmer und ins Bett.

Für die jüngeren Schwestern steht der Neubau neben dem Tagesheim zur Verfügung. Dieser ist moderner eingerichtet und beinhaltet die Gästewohnung für Besucher der Schwestern, in der bis zu sechs Personen unterkommen können. Unter anderem verfügt das Haus über eine eigene Kapelle mit selbst geschnitztem Altar und Ambo. Dieser Raum lädt jeden zum Meditieren und zum Beten ein. Im Obergeschoss befinden sich die Zimmer und der gemeinsame Wohnraum der jüngeren Schwestern. Trotz der bescheidenen Größe wirkt die Wohnung sehr freundlich und offen.

Zuletzt möchten wir Schwester Ursula herzlichst danken. Der Besuch hat sich für uns alle gelohnt, denn als Schülerin eines Maria-Ward-Gymnasiums sollte man das Kloster der Englischen Fräulein einmal von innen gesehen haben. Zusätzlich danken wir unserem Religionslehrer, Herrn Bauer, der diesen Besuch organisiert hat.

Lara Schomann und Magdalena Wildgruber, Q11