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Sammelaktion für die Flüchtlinge aus Syrien

Seit Jahren werden wir immer wieder mit schrecklichen Bildern aus Syrien konfrontiert. Ein Ende der Gewalt ist nicht in Sicht. Opfer dieser politischen Auseinandersetzungen ist – wie in den meisten Fällen – die Zivilbevölkerung, darunter Kinder.

Viele fliehen deshalb aus ihrer Heimat, lassen ihr Hab und Gut zurück und nehmen nur das mit, was sie „tragen“ können. Sie begeben sich auf eine ungewisse Reise und werden nach vielen Strapazen u.a. in bayerischen Flüchtlingslagern aufgenommen.

Die Klasse G10b hat sich zum Ziel gesetzt, den deutsch-syrischen Verein, der die Not in bayerischen Flüchtlingslagern lindert, aktiv zu unterstützen. Mit der durchgeführten Sammelaktion will sie erreichen, dass die Flüchtlinge mit dem Notwendigsten versorgt werden.

Aus diesem Grund wurden an unserer Schule in knapp zwei Wochen bis zum 28.11.14 Erwachsenenkleidung, Kinderkleidung, Schuhe und Spielzeug gesammelt.

Am Freitag, den 28.11.14, hieß es dann, das Gespendete im Schulhaus einzusammeln und zu sortieren. War am Anfang die Empore der Aula als Ort des Sortierens angedacht, mussten die Helferinnen angesichts der sehr großzügigen Spenden schnell erkennen, dass diese nicht ausreichen werde. Die Beteiligung von Seiten der Schulfamilie an unserer Sammelaktion hat alle Erwartungen übertroffen.

Und so wurde kurzerhand die Aula in Beschlag genommen. Von der dritten bis zur sechsten Unterrichtsstunde hieß es dann, die blauen Säcke zu leeren und den Inhalt zu sortieren. Zwischenzeitlich wurde die Klasse G10b durch die Lateinschülerinnen der G10c tatkräftig unterstützt.

Schließlich verpackten die Schülerinnen das Sortierte wieder in weit über 100 blaue Säcke, was dazu führte, dass die Ladekapazität des angemieteten Kastenwagens nicht ausreichte. So waren zwei Fuhren nötig, um die Spenden Herrn Abdin-Bey, dem Vorsitzenden des deutsch-syrischen Vereins, übergeben zu können.

An dieser Stelle möchte ich auch im Namen der Klasse G10b und des deutsch-syrischen Vereins allen Spendern noch einmal sehr herzlich danken!

Emanuel Ettl