Naturwissenschaften im Einklang

In zwei verschiedenen Chemie- und Physik-Stunden wurde den Klassen G9a/b des sprachlichen Zweiges von Fr. Kracheletz und Fr. Dr. Behrens der Rutherfordsche Streuversuch erklärt. Durch einen Versuch wurde der Aufbau der Atomhülle näher gebracht.

Der Rutherfordsche Streuversuch 1909:

Aus einem radioaktiven Präparat werden α- Teilchen ausgesendet, die auf eine dünne Goldfolie treffen. Manche dieser Teilchen durchdringen diese Folie, jedoch prallen andere von ihr ab.
Die Teilchen, welche die Goldfolie durchdringen, treffen auf einen Szintillationsschirm, der durch diese Berührung kurz aufleuchtet.
Beobachtungen:
Nahezu alle α-Teilchen durchdringen die Goldfolie.
Begründung:
Da der Kern der Atome in der Goldfolie sehr klein ist, ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein α-Teilchen auf ein Atomkern trifft und von ihm abgelenkt wird, sehr gering.

 

 

Der Versuch zu dem Aufbau von Atomen:

In diesem Experiment benötigten wir einen Bunsenbrenner, eine Abdampfschale, einen Spatel, ein Spektroskop, Magnesiastäbchen, destilliertes Wasser und verschiedene Chemikalien.
Nachdem man die zuvor erhitzten Magnesiastäbchen in die verschiedenen Chemikalien tauchte, hält man sie in die Flamme des Bunsenbrenners. Die untersuchten Salze färbten die Flamme unterschiedlich.
Beispielsweise beobachtet man im Falle von Natriumchlorid (NaCl), eine gelbe Flamme, bei Calciumchlorid (CaCl2) eine rote Flamme. An den verschiedenen Flammenfärbungen kann man die unterschiedlichen Elemente identifizieren. Für diese Elemente existiert jeweils ein charakteristisches Linienspektrum, welches wir durch ein Spektroskop erkennen konnten. Dabei zeigte beispielsweise Natriumchlorid (NaCl) eine Linie oder Calciumchlorid (CaCl2) sechs Linien.

Durch die Kombination der beiden Fächer, konnten wir Schülerinnen viel lernen und sehen, wie die Naturwissenschaften sich ergänzen.
Es hat uns sehr viel Spaß gemacht und wir hoffen, dass wir so etwas bald wiederholen können.

Von Antonia Reinhard und Isabel Pfeiffer (Klasse 9a)