Space Shuttle?- Nein, für uns hieß es Nano-Shuttle!

Am Donnerstag, den 05.02.2015 hatten wir Schülerinnen der Q11 die Möglichkeit, unser Wissen über die Zukunftsbranche Nanotechnologie zu erweitern. Der Tag begann mit einem informativen Vortrag zu diesem Thema, wobei unser Direktor bei der Begrüßung der beiden Referenten die Frage stellte, was Nanotechnologie eigentlich ist. Die richtige Antwort hierauf überließ Herr Dr. Gruber dann aber den beiden Experten, die diese Frage in ihrem Vortrag nochmals aufgriffen.

In dem Vortrag erfuhren wir also nicht nur, dass Nanoteilchen extrem kleinen Teilchen sind, sondern wurden auch über die unterschiedlichen Eigenschaften, abhängig von der Größe des Teilchens, aufgeklärt Außerdem informierten sie uns über die verschiedensten Anwendungsbereiche von Nanotechnologie, welche von Nanoteilchen zum besseren Fließen von Ketchup bis zum tragbaren Wasseraufbereiter PAUL reichen. Abschließend wurde uns noch ein Ausblick für die Anwendung von Nanotechnologie in naher – teilweise auch in ferner - Zukunft gegeben. So soll zum Beispiel auch ein Aufzug ins Weltall möglich werden.
Leider war für einen Teil des Jahrgangs mit diesem Vortrag der Ausflug in die Naturwissenschaft schon wieder beendet. Für die Anderen hingegen ging es nun zur Sache. Bei Experimenten lernten wir nun die Nanotechnologie besser kennen. So wurden Dinge wie der Lotuseffekt selbst ausprobiert und uns erst die vielfältige Anwendung von Nanotechnologie bewusst, die sogar in Zahnpasta und Schwangerschaftstests angewendet wird.

In einem der Experimente, das wir leider nicht selber durchführen dürften-auch wenn wir es sicher ganz toll durchgeführt hätten-, wurden Nanostrukturen mithilfe eines Raster-Tunnel-Mikroskops sichtbar gemacht. Gut war auch, dass die Funktionsweise dieses Mikroskops uns durch den Vergleich mit dem Gehstock eines Blinden anschaulich dargestellt wurde. So erstellten wir mit dem 3500€ teuren Gerät ein Bild der Nanoteilchen einer CD her.

Nach diesen Experimenten wurde wieder der gesamte Jahrgang eingeladen, an einem Vortrag zur Berufsorientierung im Bereich der Naturwissenschaften teilzunehmen. Sehr erfrischend war, dass sich dieser Vortrag weniger als Vortrag, sondern eher als Gespräch entpuppte. Und, da unsere Experten erst kurz nach ihrem Studium sind, erhielten wir unsere Infos auch wirklich aus erster Hand. Wir durften sie also zu ihrem Beruf und generell zu naturwissenschaftlichen Berufen alles fragen, was wir wollten, was auch nicht schlecht war. Sie haben alle unsere Fragen soweit als möglich beantwortet. Vor allem der abschließende Vortrag war für uns als Q11- Schülerinnen besonders interessant, da wir uns ja auch langsam Gedanken über unsere berufliche Laufbahn machen sollten.  
Abschließend noch ein großes Dankeschön an Frau Dr. Spinnler, die diesen Tag mit dem Nano-Shuttle Team möglich gemacht hat und uns damit nicht nur einen Tag Unterricht erspart, sondern vor allem einen spannenden und informativen Tag bereitet hat!

Von Stefanie Pfeifer und Jeannine Ansorge

Hier noch einige Eindrücke der Schülerinnen von diesem Tag:

„Beim Nanotechnik- Tag haben wie alle erfahren, wie vielseitig ein naturwissenschaftliches Studium ist. Wir haben einen kleinen Einblick in die Nanotechnologie bekommen und gesehen, dass diese fast überall in unserem Alltag wiederzufinden ist. Es waren sehr interessante und abwechslungsreiche vier Stunden.“

„Ich fand den Nanotag toll, weil wir einen Einblick in interessante Fachbereiche bekommen durften, ganz ohne den alltäglichen Leistungsdruck. Die beiden Doktoranden haben uns alles verständlich erklärt und uns in den Vortrag miteinbezogen, was diesen sehr anschaulich gestaltet hat.“

„Der Informationstag zur Nanotechnologie war sehr ansprechend und informativ gestaltet. Es war eine gute Gelegenheit, einmal in das Gebiet der Nanotechnologie mithilfe von Experimenten und Vorträgen „hineinzuschnuppern“.“

„Ich fand den Vortrag über die Nanotechnologie wirklich interessant, was ich zu Beginn gar nicht erwartet hätte. Besonders die Berufsorientierung war sehr ansprechend gestaltet, weil man die beiden Experten, die ihr Studium noch nicht lange hinter sich hatten, alles fragen konnte. Sie haben einem jede Frage detailliert beantwortet und konnten sich auch noch gut in unsere Situation hineinversetzten, weshalb sie uns hilfreiche Tipps bei der Studienfindung geben konnten.“

„Ich fand den Tag sehr gut, da die Projekte einen guten Einblick in die Welt der Nanotechnologie gegeben haben und zudem beide Vorträge abwechslungsreich und locker gestaltet waren, sodass man gerne zuhört.“