Fit für Bewerbungsgespräche –
Bewerbungsgesprächstraining für das P-Seminar „Soleweg“ in der Q12

Das Abitur steht für die Q12 bald vor der Tür und einige Mädchen führen jetzt schon Bewerbungsgespräche für Studien- und Ausbildungsstellen.

Da das P-Seminar nicht nur für die Projektarbeit vorhergesehen ist, sondern auch für die Studien- und Berufsorientierung, war es natürlich sinnvoll eine optimale Vorbereitung für die anstehenden Bewerbungsgespräche zu planen. Aus diesem Grund lud das P-Seminar „Geographie und Physik“ Herrn Svoboda ein, der mit uns Seminarteilnehmerinnen individuelle Probe-Bewerbungsgespräche übte. Herr Svoboda hat in seinem Berufsleben viele Bewerbungsgespräche geführt und war deshalb für uns genau der richtige Mann.

Es meldeten sich drei Schülerinnen, die sich für sehr unterschiedliche Arbeitsbereiche interessierten, um von Herrn Svoboda gecoacht zu werden.
Wir hörten und sahen zunächst ein Bewerbungsgespräch mit Jara. Sie bewarb sich als Praktikantin für Astrophysik am Max-Planck-Institut und hatte sich entsprechend vorbereitet. Herr Svoboda schlüpfte schnell in die Rolle eines fiktiven Personalleiters des Instituts und bombardierte Jara mit Fragen wie beispielsweise „Warum interessieren Sie sich für das Max-Planck-Institut?“ oder „Verfügen Sie schon über praktische oder theoretische Erfahrungen in der Physik?“. Nach einem 10 minütigen Interview wurde abschließend noch ihre schriftliche Bewerbung besprochen.

Als zweite meldete sich Susanna, um ihre Bewerbung als Konditormeisterin durchzugehen. Auch mit Susanna wurde ein Probebewerbungsgespräch durchgeführt. Herr Svoboda fragte Susanna  vor allem zu ihrer persönlichen Einstellung bezüglich der außergewöhnlichen Arbeitszeiten und warum sie gerade eine Ausbildung zur Konditorin präferiere, da auf Grund seiner Erfahrungen die meisten Abiturientinnen eher den Weg zur Universität einschlagen würden. Susanna bewies im Interview, dass sie sich sehr gut vorbereitet hatte und konnte die Fragen zufriedenstellend beantworten.

 

Ebenso wie Susanna schlug sich auch Helena in ihrem ersten „Bewerbungsgespräch“ hervorragend. Sie war die letzte Probandin der Doppelstunde und hatte eine Bewerbung als Elektronikerin vorbereitet. Helena interessiert sich vor allem für Physik, Mathematik und Informatik. Weil dieses Berufsfeld bislang eher von Männern dominiert wird, machte Herr Svoboda ihr und auch uns Mut, damit wir Frauen uns eben auch auf Ausbildungsplätze oder für Studiengänge bewerben sollten, die vermeintlich zu den klassischen Berufen der Männerwelt zu zählen sind.

Nach den drei Bewerbungsgesprächen bekamen wir wertvolle Tipps für die anstehenden Vorstellungsgespräche. Beispielsweise, dass der stete Augenkontakt mit dem Gegenüber wichtig sei und dass man sich vorweg gut über das jeweilige Unternehmen und die zukünftige Arbeit informieren solle, um beim Personalleiter einen guten Eindruck zu hinterlassen.

Herr Svobodas Besuch war für uns eine wertvolle Möglichkeit unsere Kenntnisse zu erweitern und wir bedanken uns herzlichst bei ihm, dass er sich so viel Mühe mit uns gegeben hat.

Fabia Hinnah, Q12