Compassion – ein Sozialpraktikum der 10. Klassen

Vom 02. bis 13. Februar engagierten sich die Schülerinnen der 10. Klassen im Rahmen des Compassion-Projekts des Erzbischöflichen Maria-Ward-Gymnasiums für sozial benachteiligte Mitmenschen unserer Gesellschaft.

Es handelt sich um ein Praxis- und Unterrichtsprojekt, das unter dem Leitwort: „aktive Mitmenschlichkeit – gelebte Solidarität" steht. Der Begriff „Compassion", der aus dem Amerikanischen kommt und „Mitleiden, Empfindsamkeit für das Leid des anderen zeigen" meint, bezeichnet die solidarische Haltung all denen gegenüber, die in ihren Möglichkeiten als Mensch durch Krankheit, Behinderung, Alter und Notsituationen eingeschränkt sind und Leid erfahren. Angezielt werden soziales Nachdenken und solidarisches Handeln in einer Gesellschaft, die als zunehmend entsolidarisiert erlebt wird.

 

In Krankenhäusern, Seniorenheimen, integrativen Schulen und Kindergärten, der Münchner Tafel und vielen mehr wurden die Lebenssituationen hautnah erlebt und erfahren. Lehrkräfte des Jahrgangs standen dabei als Mentorinnen und Mentoren den Schülerinnen zur Seite. Bei einem gemütlichen Treffen am Montagabend der zweiten Praktikumswoche wurden bereits rege Erfahrungen ausgetauscht, die am Montag nach den Ferien in der Schule reflektiert und aufgearbeitet wurden und schließlich in einem gemeinsamen Workshop-Gottesdienst mündeten.

Für die vielen eindrucksvollen Erlebnisse danken wir an dieser Stelle den verschiedenen Praktikumsplätzen und wünschen Ihnen alles Gute bei Ihrer wertvollen Arbeit.

Christian Dicknether