Chinaaustausch 2014

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Chinaaustausch 2014

Vom Flughafen Shanghai ging es mit dem Bus direkt weiter nach Wuxi. Endlich in der Schule angekommen wurden wir sehr herzlich von unseren Austauschpartnerinnen begrüßt und ließen den Tag in den Gastfamilien ruhig ausklingen.

Am Samstag bekamen wir dank der individuellen Sightseeing-Programme unserer chinesischen Familien erste Einblicke in die chinesische Kultur. Am Sonntag unternahmen chinesische und deutsche Schülerinnen und Lehrkräfte einen Ausflug zum Linshan Buddha, wo wir die 88 Meter hohe Statue und die Inszenierung der Geburt Buddhas bestaunen durften.

Die Schultage in der Wuxi No. 1 Girls High School sind sehr lang (regulär 10 Stunden!), doch dank eines aufregenden Landeskundeunterrichts verging die Zeit teilweise wie im Flug: Wir wurden unter anderem in Kalligraphie und Fächertanz unterrichtet und erhielten einen Dumpling-Kochkurs. Manche Dinge des Schulalltags verwunderten uns, so zum Beispiel die türlosen Schülertoiletten, das tägliche Versammeln aller Schülerinnen auf dem Sportplatz und der Pausensport, an dem wir jedoch zur Freude aller bereitwillig teilnahmen.

Nach einem tränenreichen Abschied machten wir uns auf den Weg zur wunderschönen Stadt Suzhou mit ihren zahlreichen chinesischen Gärten. In einer Seidenfabrik erhielten wir Einblick in die Herstellung von Seide.

Vor der eindrucksvollen Skyline Shanghais wurden wir zu begehrten Fotomodells, da jeder ein Foto von den 14 deutschen Mädchen haben wollte. Bei einer nächtlichen Bootstour hatten wir die Möglichkeit, das in bunte Lichter getauchte Finanzzentrum Shanghais und den Bund zu bestaunen. Das umfangreiche Programm am nächsten Tag führte uns auf das 88. Stockwerk des Jinmao Towers, zum Yu Garten, in die Altstadt und zu einer traditionell chinesischen Teezeremonie.

Mit dem Hochgeschwindigkeitszug fuhren wir weiter nach Qufu, in die Geburtsstadt Konfuzius. Dort bekamen wir sehr interessante Informationen über den Konfuziuswald, den Konfuziustempel und die Residenz seiner Familie.

Erneut nahmen wir den Hochgeschwindigkeitszug: In Peking besichtigten wir den Platz des Himmlischen Friedens und die Verbotene Stadt. Auf dem Kohlehügel kauften wir uns alle (auch die Lehrkräfte!) einen traditionell chinesischen Haarschmuck, den wir fortan stolz zu jeder Gelegenheit trugen, was Einheimischen und anderen Touristen viel Freude bereitete. An unserem letzten Tag in China erklommen wir die chinesische Mauer und besichtigten eines der 13 Ming-Gräber. Leider konnten wir unseren letzten Programmpunkt, nämlich einen Fotostopp beim Vogelnest, nicht mehr einhalten, da der umliegende Bereich des Olympiageländes wegen einer politischen Konferenz unerwartet abgesperrt wurde. Wir ließen unsere Chinareise beim Pekingente-Essen ausklingen und genossen den letzten Abend gemeinschaftlich in der Lobby unseres Hotels.

Liebe Frau Rundel, lieber Herr Dr. Zwickl, wir möchten uns ganz herzlich bei Ihnen bedanken, dass Sie uns diese wundervolle und interessante Reise ermöglicht haben!

Ein Rätsel für die nächsten Chinaaustausch-Mädels:  Wieso sollte man genügend Taschentücher einpacken, um in einem 4-Sterne-Happyhaus zu harmonieren? Keine Ahnung?! Dann findet es vor Ort heraus!

Gina Schmidtchen und Elisabeth Horn, Q11

 

Video vom Tanz am Himmelstempel