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Die Q11 2014 in Landshut -Wir als Gemeinschaft-

Q11 – Das sind wir. Doch wer sind wir?

In den letzten Jahren waren wir stets in mehrere Klassen aufgeteilt und bildeten kleine Grüppchen. Viele Klassenkameradinnen kannten wir gar nicht oder nur vom Sehen. Doch das sollte sich schnell ändern, denn bereits in unserer ersten gemeinsamen Schulwoche verbrachten wir mit Frau Backhaus, Frau Bunk, Frau Leubner und Frau Lutz drei Tage in Landshut, damit wir die bevorstehende Schulzeit auch wirklich GEMEINSAM erleben werden und sich keine alleine gelassen fühlen muss.

Am ersten Tag in dem Städtchen erhielten wir nach einigen Kennenlernspielen von unseren Lehrerinnen Frau Bunk und Frau Leubner einen sehr informativen Vortrag zum Thema „Kommunikation und aktives Zuhören“ und erarbeiteten danach in Gruppen einen eigenen kleinen Sketch zum Thema. Dies bereitete uns allen sehr große Freude - und es wurde viel gelacht. Am Abend gingen wir dann noch alleine auf Erkundungstour in Landshut, wobei wir das große Vertrauen, das uns von unseren Lehrkräften entgegen gebracht wurde, sehr genossen.

An unserem zweiten Tag im wunderschönen Landshut durften wir - in zufällig eingeteilten Zehnergruppen – an einem Stationenlauf teilnehmen, der von drei Erlebnispädagoginnen (darunter zwei Schwestern der Congregatio Jesu) und unseren Lehrerinnen vorbereitet war. Hierbei wurden uns an den verschiedenen Stationen Herausforderungen gestellt, die nur durch gutes Teamwork bewältigt werden konnten. Dabei wurde immer wieder der Bezug zum Schulalltag hergestellt. Doch die Schwestern waren bei weitem nicht so auf Erfolg und Vergleich mit anderen aus, wie das in der Schule oft der Fall ist, sondern setzten den Schwerpunkt auf unsere Arbeitsweise und wie wir uns als Gruppe zurechtfanden. Es galt beispielsweise die Stärken und Kompetenzen jeder Einzelnen mit einzubeziehen und die Ideen aller anzuhören. Bei einer der Aufgaben mussten wir gemeinsam eine Brücke aus 28 Holzstäben bauen, die dann auch halten sollte, bei einer anderen Station galt es, 2,5 Liter Wasser nur mithilfe von 15 Blatt Papier in einen 5 Meter entfernten Eimer zu befördern, wobei diejenige, die den selbst entworfenen Papierbehälter mit dem Wasser in der Hand hielt, keinen Schritt gehen durfte. Hierbei wurden wir wirklich kreativ, denn das Wasser wurde nicht immer einfach nur weitergegeben, sondern einige Mädchen wurden damit sogar Huckepack getragen.
Doch es gab auch Aufgaben, bei denen es wirklich entscheidend war, der Gruppe Vertrauen entgegenzubringen. So hielten wir bei einer Aufgabe alle zusammen eine freistehende Leiter senkrecht in die Höhe, an der eine Schülerin Richtung Himmel - „Richtung Abitur“ -  hinaufklettern musste und deutlich klar wurde, dass wir diesen Weg nur gemeinsam gehen können. Zuletzt sprachen wir noch in der gesamten Gruppe über unsere Erlebnisse und reflektierten unsere Arbeitsweise. Den Abend verbrachten wir dann wieder gemeinsam beim „Chill-Out“ in Landshut.

An unserem letzten gemeinsamen Tag in der Jugendherberge trugen wir alle entstandenen Fotos zusammen und bastelten damit tolle Collagen, die wir später in der Schule aufhängen werden.
Etwas erschöpft, aber dennoch mit der Gewissheit, dass wir - die Q11 - als „Mannschaft“ deutlich gestärkt von diesem Seminar zurückkehren, traten wir am Vormittag die Heimreise nach München an.
Wir danken unseren Lehrerinnen für ihr tolles Engagement und die wundervollen Erfahrungen, die wir gemeinsam sammeln durften, und sind uns sicher, dass wir diese auch in unseren Schulalltag aufnehmen werden.

Eva Schelze und Magdalena Plitz (Q11)