Einladung zum Konzert der Blutenburg Kammerphilharmonie München
am Sonntag, den 19. Oktober 2014 um 20:00 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Schülerinnen, liebe Eltern, liebes Kollegium

liebe Freunde der Blutenburg Kammerphilharmonie München,

es ist uns eine Freude, Sie auf unser Saisoneröffnungskonzert hinzuweisen:

Am 19. Oktober 2014 um 20.00 Uhr laden wir Sie zu unserem Konzert, dieses Mal mit Werken von Frederick Delius, Paul Hindemith und Antonin Dvorak ein:

Das Programm in Übersicht:

 

Sonntag, 19. Oktober 2014, 20.00 Uhr

Festsaal an der Maria-Ward-Straße

Frederick Delius: Two Pieces for Small Orchestra

Paul Hindemith: “Der Schwanendreher” für Viola und Orchester

Antonin Dvorak: Symphonie Nr. 8 G-Dur, op. 88

Hermann Menninghaus, Viola

Blutenburg Kammerphilharmonie München

Leitung: Gerrit Prießnitz

 

Wir freuen uns, Ihnen wieder zwei außergewöhnliche Künstler am Pult und auf dem Podium präsentieren zu können. Es ist uns eine große Ehre mit ihnen konzertieren zu dürfen.

Unser Solist, Hermann Menninghaus, dürfte den regelmäßigen Konzertbesuchern unter Ihnen bereits aufgefallen, wenn nicht gar bereits bekannt sein. Er ist Solo-Bratscher im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und sticht schon aufgrund seiner Größe ins Auge. Seine künstlerische Qualität ist herausragend. Seine musikalische Laufbahn begann er allerdings noch auf der kleinen Schwester der Viola, der Geige. Im Alter von acht Jahren erhielt er seinen ersten Unterricht, bevor er 1978 zu Valeri Gradow an die Folkwanghochschule in Essen wechselte, wo er 1984 den Ersten Preis des Hochschulwettbewerbs gewann. Er besuchte Meisterkurse bei Yehudi Menuhin, Ruggiero Ricci, Yfrah Neaman, Riccardo Odnoposoff, Albert Markov und Valeri Gradow.

1986 wurde er als seinerzeit jüngstes Mitglied bei den Berliner Philharmonikern unter Herbert von Karajan engagiert. Im Scharoun Ensemble Berlin, mit den Zehn Philharmonischen Geigen sowie im Philharmonischen Kollegium Berlin widmete sich Hermann Menninghaus auch intensiv der Kammermusik. Es schlossen sich zahlreiche solistische Auftritte in Deutschland, Frankreich, der Schweiz, Hongkong, Thailand, Saudi-Arabien, Kanada und den USA an, bevor er 1995 von der Geige auf die Bratsche wechselte.

Von seinen Berliner Orchesterkollegen Wolfram Christ und Wilfried Strehle ließ er sich auf seinem neuen Instrument ausbilden und wurde bereits 1997 Erster Solo-Bratschist im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, wo er seitdem immer wieder auch solistisch auftritt. In den Jahren 1998 und 1999 war Hermann Menninghaus Solo-Bratschist im Bayreuther Festspielorchester, von 1999 bis 2003 hatte er dieselbe Position beim Super World Orchestra in Tokio inne.

Seit 2000 gibt er regelmäßig internationale Meisterkurse in Mannheim und Weinheim, außerdem engagiert er sich als Dozent an der Akademie des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks.

Gerrit Prießnitz, der zum ersten Mal am Pult der Blutenburg Kammerphilharmonie stehen wird, steht ihm künstlerisch nicht nach und seine Karriere ist trotz seines für einen Dirigenten noch jungen Alters bereits heute beachtlich:

Er wurde in Bonn geboren. Seine Ausbildung schloss Gerrit Prießnitz 2001 an der Salzburger Universität Mozarteum mit Bestnote und "Auszeichnung" ab. In der Orchesterleitungsklasse von Prof. Dennis Russell Davies und der Chorleitungsklasse von Prof. Karl Kamper erhielt er zudem die Bernhard-Paumgartner-Medaille der Internationalen Stiftung Mozarteum sowie Stipendien des Bildungsministeriums und des ERASMUS-Programms der EU. Derzeit er als freiberuflicher Dirigent tätig und insbesondere der Oper Köln sowie der Wiener Staatsoper und Volksoper Wien eng verbunden. Von 2001 bis 2006 war er als Kapellmeister und Studienleiter am Theater Erfurt tätig. Von 2006 bis 2013 war er an der Volksoper Wien engagiert, wo er ein breit gefächertes Repertoire dirigierte. An der Wiener Staatsoper dirigierte er 2013 die Premiere von Hans Werner Henzes "Pollicino" und debütierte 2014 er an der Hamburgischen Staatsoper und mit einem konzertanten "Fidelio" im Concertgebouw Amsterdam. Er arbeitet mit den wichtigsten Sängern unserer Zeit wie Piotr Beczala, Linda Watson, Klaus Florian Vogt oder Vesselina Kasarova zusammen.

Seine umfangreiche Gastiertätigkeit führte Gerrit Prießnitz zudem an die Oper Köln, zum Münchner Rundfunkorchester, zum niederländischen Radio Filharmonisch Orkest, ans Teatro Comunale di Bologna, zum Bruckner Orchester Linz, zu den Nürnberger Symphonikern, der Jenaer Philharmonie, den Schlossfestspielen des Staatstheaters Schwerin, zum Orchestra Sinfonica della Provincia di Bari und vielen mehr. Mehrfach war er auch in renommierten Konzertsälen Japans wie dem Aichi Arts Center oder der Shirakawa Hall Nagoya zu Gast.

Wir bieten für dieses Konzert wieder Schülerinnenkarten zum Sonderpreis von 5,- EUR an. Insbesondere für Familien, die gerne zusammen das Konzert besuchen wollen, bieten wir außerdem auch wieder eine Familienkarte zum Preis von 12,- EUR an, die die Eltern mit bis zu 5 Kindern zum Eintritt berechtigt. Sie erhalten die Karten – wie immer – in der Woche vor dem Konzert (ab 13.10.14) im Sekretariat des Maria-Ward-Gymnasiums. Bitte geben Sie bei Familienkarten an, mit wieviel Personen Sie zum Konzert kommen werden. Bitte beachten Sie, daß wir Ihnen die vergünstigten Schulkarten nur dort und nur im Vorverkauf anbieten können.

Die Preise an der Abendkasse sind pro Person 16,- EUR bzw. 8,- EUR ermäßigt. Es gelten die üblichen Ermäßigungen.

Wir freuen uns über Ihren Besuch und die Weitergabe dieser Information an weitere Musikinteressierte.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre

Blutenburg Kammerphilharmonie München