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Romfahrt vom 30.04. – 05.05.2014

Am Abend des 30. Aprils brachen wir, 23 Schülerinnen aus der 10a und 10c, gemeinsam mit Herrn Ettl und Frau Berreiter zur langersehnten Reise in die italienische Hauptstadt auf.

Nach einer 12-stündigen Fahrt kamen wir am nächsten Tag mehr oder weniger ausgeruht in Rom an und bezogen erst einmal unsere Zimmer. Danach erkundeten wir zu Fuß, um einen ersten Eindruck von der Stadt gewinnen zu können, die Piazza del Popolo und die Spanische Treppe. Nach einer Mittagspause besichtigten wir die Basilica di Santa Maria Sopra Minerva, die sich in der Nähe des Pantheons und nicht, wie manche dachten, in der Nähe des Pentagons, befindet. Um uns von dem langen Fußmarsch zu erholen, stärkten wir uns in Roms berühmter Eisdiele Giolitti, die uns mit ihrer vielfältigen Auswahl beeindruckte. Anschließend hatten wir Freizeit, die wir fast alle auf dem Campo di Fiori, einem kleinen Markt mit allerlei italienischen Nudeln, Gewürzen und Souvenirs, verbrachten. Am Abend aßen wir zusammen in einem kleinen Restaurant, nahe der Piazza Navona. Nach dem Essen veranstalteten wir einen Armdrück- Wettbewerb, bei dem sogar Herr Ettl Konkurrenz bekam. Wir ließen den Abend mit einem Spaziergang zur Engelsburg und dem erleuchteten Petersdom ausklingen und fielen alle erschöpft in unsere Betten. Doch sorgte vor dem Einschlafen ein Jesuskreuz, das in jedem Zimmer an der Wand hing, für eine Überraschung: Denn wie wir alle feststellen konnten, leuchtete dieses in der Nacht gelb auf.

Am Freitag verbrachten wir den Tag im Vatikan; nachdem wir 551 Stufen zur Kuppel erklommen hatten, genossen wir die beeindruckende Aussicht über die Stadt und machten viele Selfies. Anschließend stiegen wir wieder hinunter und besichtigten den Petersdom noch von innen. Am Nachmittag erhielten wir in zwei Gruppen aufgeteilt eine Führung durch die Nekropole, die direkt unter dem Petersdom liegt und in der sich unter anderem das Grab von Petrus befindet. Zum Abendessen gingen wir in die Pizzeria l´archetto, wo uns wieder bewusst wurde, dass es die beste Pizza einfach in Italien gibt.

Am Sonntag besichtigten wir nach dem Besuch der Domitilla-Katakomben die Papstbasilika Sankt Paul vor den Mauern. Im weiteren Verlauf des Tages sahen wir noch das Colosseum, den Circus Maximus und das Forum Romanum. Danach hatten wir ein wenig Zeit für uns in dem sog. Künstlerviertel Trastevere, wo wir alle auch kräftig einkauften. Am Abend beendeten wir dann den Tag mit einem Besuch der bekannten Fontana di Trevi, in den wir alle eine Münze warfen. Denn dass wir alle zurück nach Rom wollten, war zu diesem Zeitpunkt schon klar!
Am Sonntag besichtigten wir zu Beginn die Krypta der Kapuzinermönche. Dort lagern nicht nur hunderte Skelette, sondern diese wurden auch künstlerisch angeordnet. In sechs Räumen wurden Schädel, Beckenknochen, Wirbel und Schulterblätter zu verschiedenen Wanddekorationen verarbeitet. Anschließend standen noch Santa Maria Maggiore und San Giovanni in Laterano auf dem Programm.

Am Nachmittag war ein Besuch in der Villa Borghese geplant. Doch davor hatten wir das Vergnügen dabei zuzusehen, wie eine Mitschülerin, die Leichtathletik-Wettbewerbe bestreitet, gegen einen Engländer, der seine Turnkünste unter Beweise zu stellen versuchte, eine Art „battle“ begann und dieses unter einer wachsenden Zuschauermenge auch haushoch gewann. Am Ende richtete sich die Aufmerksamkeit jedoch auf einen kleinen chinesischen Jungen, der gerannt kam um mitzuturnen und bei uns Mädchen absolutes Entzücken auslöste.
Danach in der Villa angekommen spalteten wir uns in zwei Gruppen auf: die eine geführt von Herrn Ettl, die andere von Frau Berreiter. Beide versuchten mit verschiedenen Interpretationsansätzen uns die Bilder und Statuen (u.a. „Apollo und Daphne“, „Der Raub der Proserpina“) näher zu bringen. Danach hatten wir noch einmal Zeit shoppen zu gehen.
An unserem letzten Abend besuchten wir noch einmal unseren auserkorenen Lieblingsitaliener l´archetto. Zu guter Letzt machten wir einen Spaziergang zum Petersdom, wo wir die komplette Reise noch einmal Revue passieren lassen konnten.

Trotz durchschnittlichen 18 km Fußmarsch pro Tag verließen wir am Montagmorgen Rom schweren Herzens. Wir alle hatten wunderschöne fünf Tage in Bella Italia, an die wir uns noch lange erinnern werden!

Zu verdanken haben wir dies vor allem unseren Lehrern Herr Ettl und Frau Berreiter, mit denen wir viel zu lachen hatten, unserem Busfahrer Frank, der uns sicher nach Rom und wieder zurückgebracht hat und mit dem wir sogar seinen Geburtstag in Rom gefeiert haben.

Wir danken auch dem Förderverein, der durch seine finanzielle Unterstützung diese Reise überhaupt möglich gemacht hat. Und last, but not least wollen wir allen Leuten danken, die durch den Kauf unserer angebotenen Kuchen unsere Urlaubskasse gefüllt haben.

Floriane Müller und Alma Vorderwülbecke