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Afrika-Vortrag für die 8. Jahrgangsstufe

Im Rahmen der Maria-Ward-Woche wurde für uns, die 8. Jahrgangsstufe, ein Vortrag über den Kontinent Afrika organisiert.

Herr Rudolph Treblmeier begrüßte uns am 29. Januar 2014 in der Aula. Er erzählte uns, dass er selbst schon sehr oft nach Afrika gereist sei und uns von seinen Erfahrungen und Erlebnissen in den nächsten 90 Minuten berichten möchte. In diesen 90 Minuten machten wir eine Reise vom afrikanischen Norden in den Süden des Kontinentes, durch insgesamt 27 Länder. Auf zwei großen Leinwänden erschienen uns verschiedenste Bilder, auf denen endlose Wüsten zu sehen waren. Herr Treblmeier berichtete uns, dass im Norden Afrikas die Menschen sehr stark vom islamischen Glauben geprägt sind und auch eine ganz andere Lebensweise haben als wir in Deutschland bzw. Europa. Aufgrund der lebensfeindlichen Bedingungen gibt es in der Sahel-Zone eine sehr geringe Bevölkerungsdichte. Die Straßen sind dort, wenn überhaupt vorhanden, sehr schlecht. Unsere Reise führte uns weiter in eine Gegend, in der es nicht mehr ganz so trocken und leblos ist. In diesem Gebiet gibt es bereits einfache Häuser. Jedoch fehlt es den Menschen dort, wie auch in vielen anderen Orten sehr häufig an gesunder, abwechslungsreicher Ernährung. Durch die schlechte Nährstoffversorgung leiden sehr viele Menschen an Mangelerscheinungen und erkranken z.B. an Lepra. Auch das Trinken von verschmutztem Wasser kann zu verschiedensten Erkrankungen führen.

Einer völlig anderen Lebensform und -weise, wie wir sie gewohnt sind, begegnet man verstärkt den Menschen, die im Regenwald leben, den sog. Pygmäen. Durch die faszinierenden Bilder konnten wir noch besser in die völlig andere „Welt“ des afrikanischen Regenwaldes eintauchen.

Jedoch darf man sich nicht von den bunten Farben der Tiere und Pflanzen täuschen lassen, denn hier gibt es sehr viele gefährliche Tiere, wie z.B. giftige Schlangen und Spinnen. Auf den nächsten Fotoaufnahmen sahen wir den bekannten Viktoriasee, umgeben von Bergen und Vulkanen. Eine Besonderheit ist der Leberwurstbaum, an dem natürlich keine Leberwürste hängen. Es ging weiter und wir erreichten den Ostafrikanischen Graben, der 700 Meter tief ist. Unsere Reise geht schließlich weiter nach Kenia, die Küste und das Riff Ostafrikas, wo es sogar noch Piraten gibt, bis hin zum höchsten Berg Afrikas, dem Kilimandscharo. Dieser Berg ist schwer zu besteigen und man muss seine Kräfte gut einteilen, um sein Ziel, den Gipfel unbeschadet zu erreichen. Bis zu unserem Endreisepunkt Kapstadt führte uns der Weg noch über andere Länder, von denen wir verschiedenste Bräuche und Sitten kennenlernten und uns durch die passenden Bilder eine bessere Vorstellung machen konnten. In Kapstadt angekommen, zeigen uns die Fotos eines der größten Probleme dieser Stadt, den spontanen Wetterumschlag. Das geht hier nämlich sehr schnell, wer mit Sonnenschein das Haus verlässt, der kommt nicht selten im strömenden Regen am Zielort an.

Auf jeden Fall können wir uns jetzt durch diesen Vortrag eine bessere Vorstellung von diesem Kontinent machen und die ein oder andere Schülerin ist bestimmt neugierig geworden und möchte nun selbst einmal dort hinreisen.

Hannah Ziegler und Nina Zaindl, 8b