Projekttag: "Alle Kinder dieser Erde…"

Der Projekttag der Maria-Ward-Schule fand dieses Jahr am Freitag, den 25. Januar zu Beginn der Maria-Ward-Gedenkwoche statt. Das Überthema lautete „Alle Kinder dieser Erde…“ und wurde von über 70 Projektgruppen auf verschiedenste Weise bearbeitet. Im Weiteren möchten wir Ihnen ein paar davon vorstellen.

Am Ende hatte außerdem jede Gruppe Zeit, sich artistische Vorstellungen, die über den Vormittag hinweg von Schülerinnen erarbeitet worden waren, anzusehen und in der Aula ein Theaterstück zu bewundern. Abgeschlossen wurde der Tag mit einer von Herrn Pfarrer Söllner geleiteten Meditation.

Bitte klicken Sie bei Interesse die einzelnen Projekte an.

Projekt 05: Dokumentation des Projekttages und Schülerzeitung

Um 8 Uhr beginnen wir mit einem kleinen Kennenlernspiel und danach erklärt Caro auch gleich die verschiedenen Untergruppen des Projektes. Man kann zum Beispiel mit einer Kamera ausgestattet andere Projekte besuchen, Interviews führen, Fotos machen und kleine Artikel darüber schreiben. Darüber hinaus hat sich eine Schülerin (Carolina Zylka) im Vorhinein angeboten, eine Untergruppe „Fotostory“ zu leiten. Gleich zwei neue Geschichten entstehen mit der ideenreichen Mitarbeit von einigen Teilnehmerinnen.

Zur Halbzeit treffen wir uns alle wieder in unserem Projektraum: Muffins, Schokolade, Obst und Tee stehen schon bereit um bei einer gemütlichen Pause Ideen und Kritik auszutauschen. Danach geht es gleich kreativ weiter; Collagen werden gebastelt, alte und neuere Schülerzeitungen untersucht, kritisiert und miteinander verglichen. Wir bekommen viele neue Anregungen und Ideen, die wir hoffentlich auch schon bald umsetzten können, und versuchen gleichzeitig unser Wissen an die Mitschülerinnen weiterzugeben. Denn auf dem Tisch mit vielen verschiedenen Zeitschriften um Layoutideen zu erfassen, liegt auch noch ein Stapel Bewerbungsbögen. Das Amt der Chefredaktion muss mit dem kommenden Schuljahr neu besetzt werden und wir hoffen natürlich auf begeisterte und engagierte Anwerberinnen.

Zum Schluss helfen alle mit, das entstandene Zeitschriften-, Laptop-, und Kabelchaos zu beseitigen und wir werden schnell fertig. Danke an all die begeisterten Teilnehmerinnen, ohne euch wären die entspannte Stimmung und die vielen neuen Anregungen gar nicht möglich gewesen!

Alissa Münch

     
     
 

Projekt 15: Vom Korn zum Brot

Wie entsteht Brot und was muss man beim Backen beachten?
Die Teilnehmer des Projektes schauten sich einen Film über das Brotbacken an und gingen anschließend selbst ans Werk.  Wenn wir an Brot denken, haben wir eine Bäckerei im Sinn. Wir backen das Brot längst nicht mehr selbst, wie man es früher machte. Das ist eigentlich schade, denn dass einmal in der Woche Brot gebacken wurde, war einmal normal.

Interview mit den Teilnehmern:

Wusstet ihr vorher wie man Brot backt?
  • Ja, ich hatte es zuhause schon ein- zweimal gemacht. Aber es ist jedes Mal sehr schön!
   • Nein, ich habe es erst heute gelernt.

Was fandet ihr am Besten?
Das Backen gefiel den Teilnehmerinnen eindeutig am allerbesten, auch wenn das Essen im Nachhinein auch seine Vorteile hat!

Hat es euch geschmeckt?
Es gibt nur wenige Schülerinnen, die diese Frage mit „nur mäßig“ beantworten, alle anderen finden das selbstgebackene Brot vorzüglich.

Viviane Zimmer & Hanna Unterlinner, G6b

 

Projekt 26: Spiele,Spiele,Spiele

Spielen macht Spaß, fördert die Gesellschaft und ist Denksport!
„Einen ganzen Vormittag nur Spielen!“

Verlockt von dieser Aussage besuchten ca. 20  Schülerinnen das Projekt „Spiele, Spiele, Spiele“. Alle waren begeistert und spielten ohne Pause. Ob sie das Spiel schon kannten? Ja, einige schon, aber die meisten haben es erst neu gelernt!
Hier ein paar der Lieblingsspiele: „GO FOR BROKE, CLUEDO, WERWOLF, DAS VERRÜCKTE LABYRINTH”

Alle haben viel Spaß gehabt und viel gelacht. Jeder hat mindestens ein Spiel neu gelernt und hat sich in einem anderem  gesteigert. Es wurden neue Freundschaften geknüpft und die Atmosphäre war sehr schön! Es hat sich auf jeden Fall gelohnt in dieses Projekt zu gehen!

Viviane Zimmer & Hanna Unterlinner, G6b

 

Projekt 28: Fitness und Cocktail-Party

In diesem Projekt machen die Schülerinnen unter der Leitung von Frau Belghanou-Erler Yoga- und Fitness-Übungen wie z.B. die Position „Krieger 1“ und „Krieger 2“.

Nach dem anstrengenden Teil des Projekts machen sie sich Cocktails, chillen und schmeißen eine Party.

 
     

Projekt 29: Mangas zeichnen – Grundkurs (Gesicht und Körper)

Im Projekt: „Mangas zeichnen – Grundkurs (Gesicht und Körper)“, das fünf Mädchen aus der 8. Klasse leiten, herrscht fieberhafte Konzentration. Alle Teilnehmerinnen sind am Zeichnen, die Köpfe über die Blöcke gebeugt, hochkonzentriert. Es sind wunderschöne Bilder dabei, von Anfängerinnen, die erst heute Morgen angefangen haben. Respekt! Im Grundkurs haben sie ganz fix die Techniken gelernt und sofort angewendet. Wir haben nachgefragt.

Wie seid ihr auf die Idee gekommen, dieses Projekt zu leiten?
Wir sind einfach riesengroße Mangafans und wollten das anderen beibringen, deshalb sind wir auf die Idee gekommen. Außerdem macht es total Spaß.

Und, wie ist es?
Schülerin: Es macht riesengroßen Spaß! Ich wollte das schon immer mal lernen. Deshalb hab ich mich ja auch angemeldet.

Würdet ihr gerne mehr in der Schule malen?
Schülerin: Ja, vor allem mehr Kunstunterricht wäre toll.

 
     
     
 

Projekt 31: Die Kindheit der Lehrer

Viele von euch wissen vielleicht, wie man früher erzogen wurde, aber wie wurden unsere Lehrer erzogen?
Diese Frage können wir euch mit folgendem Interviewe beantworten:

Welche Lehrer, glaubt ihr, wurden besonders streng erzogen?
(Grinsen) Ich denke Frau Rinaldi, wegen ihrer Art, aber vielleicht war sie auch ein wenig einsam. // Also ich denke ja Frau Reim, da sie auch selbst etwas strenger ist.

Wer glaubt ihr hatte eine besondere Kindheit?
Vielleicht Herr Wunder oder Herr Schmelter, der erzählt uns immer Geschichten von seiner Großmutter. Oder vielleicht Frau Lobensommer. Und Frau O´Reilly, denn da wo sie lebte gab es Bombenanschläge. Frau Eder wurde meiner Meinung nach sehr gut erzogen.

Wieso habt ihr euch für dieses Projekt entschieden?
Es ist interessant etwas über die Kindheit der Lehrer zu erfahren.

Was glaubt ihr, was sind die Unterschiede zu eurer Kindheit?
(Lachen) Also ich glaube wir haben es jetzt besser, da man früher ja viel strenger erzogen wurde und manche ja auch geschlagen wurden.

An die Leiterinnen: Wieso habt ihr euch entschieden, dieses Projekt zu machen?
Weil wir es spannend finden, wie unsere Lehrer aufgewachsen sind.

Marcia Alves & Caroline Bräu (G7c)

Projekt 38: MangAnime

In diesem Projekt tauchten die Teilnehmerinnen unter Anleitung von Mara Gajic, Laura Gräbeldinger, Joelina Lindenthal und Sabrina Nervegna in die phantastische Welt des asiatischen Manga und Anime ein.

Am Anfang erklärten die engagierten Leiterinnen zunächst einmal, was Mangas und Cosplay überhaupt sind. Anschließend waren einige der Teilnehmerinnen dazu angehalten, selbst ihren liebsten Manga der Gruppe vorzustellen. Dies rief besonders reges Interesse bei Frau Rinaldi und Herrn Kutscher hervor, die dem Kurs mit Fragen und Anregungen beiwohnten.

Um die Mädels richtig in Schwung zu bringen, zeigten die Leiterinnen anschließend einige Openings bekannter Animes, bevor die Teilnehmerinnen sich in die ausgelegten Mangas vertiefen und ihr enormes Wissen austauschen konnten. Laura betonte, wie erfrischend es war, sich mit den so unterschiedlichen Sichtweisen der Teilnehmerinnen über die verschiedenen Mangas auszutauschen.

Sämtliche Befragte beteuerten, dass sie große Freude an den dargebotenen Möglichkeiten hatten, sich mit ihrem gemeinsamen Interesse auseinanderzusetzen. Mara betonte, wie schön es war, dass alle so begeistert bei der Sache waren, sodass ein angenehmes Klima vorherrschte, wodurch es gleich doppelt so viel Spaß bereitete, dieses Projekt zu leiten.

 
     
 

Projekt 44: Kurzfilme drehen

Unter der Leitung von Mira Hug und Vera Lutz (beide R9a) wurden Kindern aus der sechsten bis achten Klasse die sozialen Unterschiede zwischen der westlichen und der Dritten Welt nahegelegt und gemeinsam wurde überlegt, inwiefern man diese in einem Kurzfilm zum Ausdruck bringen könnte.

Hierzu wurden basierend auf einem Skript einige kurze Szenen erarbeitet, die improvisatorisch von den Teilnehmerinnen dargestellt wurden. Diese wurden unter dem Motto „Some people are so poor, all they have is money” erarbeitet. Die Voraussetzungen waren gegeben, da einige der Teilnehmerinnen bereits zuvor Erfahrungen vor der Kamera gesammelt hatten, und sie zögerten nicht, diese den anderen mit Begeisterung zu zeigen.

Geschnitten wird der Film anschließend von Vera, die ihn auch den Teilnehmerinnen als lohnende Erinnerung an den Projekttag zukommen lassen wird.

 
     
 

Projekt 49: Kinder häkeln Haushaltsgegenstände wie in alter Zeit

Im Projekt „Kinder häkeln Haushaltsgegenstände wie in alter Zeit“ häkeln Schülerinnen aus allen Jahrgangsstufen Topflappen unter der Leitung von Frau Karmann und Frau Kracheletz.
Überall liegen bunte Wollknäuel herum und alle sind fleißig beim Häkeln, Tratschen und Gackern. Bei manchen sind schon die Ansätze von sehr schönen Topflappen zu sehen. Jedoch bei anderen steht eher das Plappern im Vordergrund. Na ja, auch gut, Hauptsache, alle haben ihren Spaß.

Frau Kracheletz und Frau Karmann waren freundlicherweise bereit, uns eine Frage zu beantworten.Wie sind Sie auf die Idee gekommen, dieses Projekt zu leiten?
Frau Karmann: Ich handarbeite gern und früher hat man auch sehr viel, fast alles, mit Handarbeit gemacht.
Frau Kracheletz: Wir wollten gern etwas machen, aber keine Spiele oder Ähnliches und da hat Frau Karmann vorgeschlagen, Topflappen zu häkeln. Außerdem lernen heutzutage so wenig Kinder häkeln. Meine Tochter hat es nicht mehr in der Grundschule gelernt!

Außerdem haben wir eine kleine Umfrage innerhalb der Gruppe gemacht und alle waren einstimmig begeistert von dem Projekt.

 
     
 

Projekt 50: Erneuerung der Oberstufenküche

Seit ein paar Jahren haben die Schülerinnen der Oberstufe die Möglichkeit in ihren Pausen und Freistunden oder auch bei Stundenwechsel warme Mahlzeiten oder Getränke, die sie selbst organisieren, zu sich zu nehmen.

Viele Schülerinnen haben sich aber über den Anblick der Küche beschwert. Oft war es dreckig und es gab nicht genug Platz zum Sitzen, Kochen oder Sachen verstauen. Das hat sich auch in den Elterkreisen der Schülerinnen herumgesprochen und einige Eltern (Ulla Haas und Sonja Vogt) haben für den Projekttag einen Umbau der Küche geplant. Das großzügige Budget von 1000 Euro, das Herr Dr. Gruber stellte, reicht für eine neue Sitzgelegenheit, neue Möbel und auch einen neuen Anstrich. Arbeiten, die man dabei erledigen muss, sind unter anderem Regale anfertigen, Wände streichen, Collagen erstellen, Bilder aufhängen und ganz viel Kreativität einbringen.

Wir haben die „Bauarbeiterinnen“ beim Umbau am Projekttag interviewt und folgende Ergebnisse erhalten:
Alle Schülerinnen waren sich einig darüber, dass dieses Projekt sehr sinnvoll ist und viel Spaß mit sich bringt.

 
     
 

Projekt 53: Theater

In dem Theaterstück „Familie Hoppenstett“ geht es um lustige Alltagssituationen zwischen Kindern und Eltern, wobei die 7 Unterstufenschüler die Rolle der Kinder und die 7 Oberstufenschüler die Rolle der Eltern übernehmen. Schon nach kurzer Zeit haben sie tatenkräftig angefangen zu üben, wobei Herr Kraus einen Soundcheck macht.

Die Teilnehmer finden es richtig gut und freuen sich schon auf die Vorführung am Ende des Tages in der Aula.

Antonia, Valentina und Amelie

Projekt 66: Wenn Kinder Kinder kriegen

Eine Gruppe von Mädchen steht zusammen, mit dem Rücken zu uns, sie drehen sich langsam um. Ihre Bäuche sind groß und rund, und die Hände der Mädchen liegen zärtlich auf ihnen. Darum geht es in dem Projekt 66: „wenn Kinder Kinder kriegen“. Wir haben herumgefragt und von den Teilnehmerinnen wurden uns viele Antworten geliefert:

Wieso habt ihr euch für das Projekt entschieden?
Weil es uns interessiert, wie sich das Leben einer Teenie-Mutter schlagartig verändern kann.

Was macht ihr in eurem Projekt genau?
Wir schauen Dokumentationen an und diskutieren über Teenager Mütter.

Was haltet ihr davon, wenn Jugendliche ungewollt schwanger werden?
Nicht gut, da es das Studium und die eigene Zukunft erschwert, die Teenager können ihre Ausbildung nicht ausführen. Gleichzeitig finde ich es auch schön wenn Eltern jung sind, so wie meine eigene Mutter es auch war (lacht).

Wie glaubt ihr fühlt es sich für diese Mütter an?
Es ist bestimmt sehr anstrengend, aber wenn sie es gut hinkriegen, fördert es vielleicht das Verantwortungsbewusstsein.

Was würdet ihr eurer besten Freundin raten, wenn sie schwanger wird?
(lacht) Jedenfalls keine Abtreibung oder Abgeben!

Marcia Alves & Caroline Bräu (G7c)