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Gemeinschaftstag der Klasse 5d

 

In der zweiten Unterrichtswoche des gerade beginnenden neuen Schuljahres 2012/2013 fanden wieder Gemeinschaftstage für die Klassen der fünften Jahrgangsstufe statt, um es unseren Schülerinnen, die sich noch ein wenig fremd in der neuen Lernumgebung fühlen dürften, zu ermöglichen, Kontakte zu den anderen Klassenkameradinnen herzustellen und diese besser kennenzulernen. Letztlich ging es darum zu erfahren, wer und wie denn die anderen eigentlich sind.

Am Freitag, den 28.09.2012, fand dieser Gemeinschaftstag für die 27 Mädchen der Klasse G 5d in den Räumen des Maria-Ward-Treffs statt. Gestaltet wurde dieser besondere Tag von den beiden Religionslehrern, die in dieser Klasse evangelische und katholische Religionslehre unterrichten: Herrn Pfarrer Soellner und Herrn Dr. Schmelter. Die Klassenleiterin, Frau Röhrle-Awrath, kam später hinzu. Der Begrüßung, die die Teambildung als Motto des Tages herausstellte, folgte ein meditatives Körpergebet unter dem Motto: „Stehen vor Gott“. Die sich anschließende Meditationseinheit umfasste eine Entspannungsübung und eine von leiser Meditationsmusik begleitete Fantasiereise, die in den Herbst führte. Ein Segensgebet unter der Losung „Wir geben uns die Hände und wünschen uns Frieden“ schloss dieses meditative Einheit ab.

Es folgte eine erste Liedeinheit, und zwar wurde mit großer Begeisterung und körperlichem Einsatz das Lied „Miteinander wachsen – dem Himmel entgegen“ gesungen und getanzt. Dann ging es hinaus in den noch ziemlich schattigen Pausenhof des Tagesheimgeländes, denn es standen einige Kennenlernspiele auf dem Programm. Das Spiel „Hier bin ich“ forderte jede Spielteilnehmerin auf, der anderen unter Nennung des Vornamens der gegenüberstehenden Schülerin einen Ball zuzuwerfen, der dann in entsprechender Weise weiterzuleiten war, wobei sich zeigte, dass die Fangtechnik der Schülerinnen noch verbessert werden kann. Ohne auch nur ein Wort zu sprechen, ging es im zweiten Spiel, das wegen der niedrigen Temperaturen wieder in die Innenräume verlegt worden war, darum, die Schülerinnen alphabetisch nach ihren Vornamen in einem Kreis anzuordnen. Zuletzt wurde jeweils zwischen zwei Schülerinnen eine Decke aufgehalten und dann fallengelassen. Gewonnen hatte, wer am schnellsten den Namen der anderen Schülerin rufen konnte, wobei sich zeigte, dass man manchmal vor lauter Überraschung und Aufregung nicht mehr artikuliert sprechen konnte, auch wenn einem der richtige Name der gegenübersitzenden Schülerin im wahrsten Sinne des Wortes auf der Zunge lag.

Nach der zweiten Liedeinheit ging es erstmal in den Pausenhof der Schule, denn an diesem Tag wollten sich auch die Schülerinnen der Klasse G 5d unbedingt in Tracht fotografieren lassen. Anschließend konnten sie den Kunstlehrer überreden, sie als Erste als Klassenfoto abzulichten, dann es ging zurück in den Maria-Ward-Treff.

Hier wurde zunächst einmal eine Pause eingelegt, denn in der Zwischenzeit hatte sich der große Hunger gemeldet. Wir bedanken uns hier an dieser Stelle noch einmal bei den Schülerinnen, die die guten Schoko- und Marmorkuchen mitgebracht haben!

Die Erzählung über die Menschen in einem Ort, die meinen, auf lästige Verhaltensregeln in allen Lebensbereichen verzichten zu können, und die dann letztendlich im Chaos leben, bildete den Auftakt für die nächste Einheit: Die Schülerinnen der Klassen überlegten sich in sechs verschiedenen Gruppen die acht wichtigsten Verhaltensregeln, die in der Klasse G 5d gelten sollen. Diese Regeln wurden dann diskutiert und in Schönschrift auf einem großen Plakat aufgebracht. Während zwei Schülerinnen mit dieser Arbeit beschäftigt waren, folgte wieder eine Liedeinheit. Als Clou im wahrsten Sinne des Wortes erwies sich hierbei der Song: „Du bist du – das ist der Clou, ja der Clou, - ja du bist du!“ „Laudato si“ und „Kleines Senfkorn Hoffnung“ wurden ebenfalls begeistert gesungen, und natürlich wiederum als der Renner „Miteinander wachsen – dem Himmel entgegen“. Anschließend unterschrieben alle Schülerinnen die acht auf dem Plakat hervorgehobenen Klassenregeln.

Nach einem weiteren Spiel lernten die Schülerin den Fisch „Swimmy“ kennen, der anderen bedrohten Artgenossen in einer gefahrvollen Situation verdeutlichen konnte, dass die kleinen Fische als Team dem großen Raubfisch trotzen können. Im Anschluss daran wurden viele kleine  Fische ausgemalt, und zwar mit dem Namen der jeweiligen Schülerin und der Hervorhebung einer besonderen Eigenschaft, die die jeweilige Schülerin in die Klasse einbringen kann. Diese vielen kleinen Fische wurden dann auf ein meerblaues großes Plakat aufgebracht. Das Plakat mit den Regeln für die Klasse G 5d und das Poster mit den vielen kleinen Fischen wird im Klassenraum angebracht.

Der von allen getanzte Song „Miteinander wachsen – dem Himmel entgegen“ beendete dann diesen Gemeinschaftstag, der allen Beteiligten großes Vergnügen bereitet hat.

Dr. Jürgen Schmelter