Festakt

zur Verabschiedung der

Abiturientia 2012

Freitag, 29.Juni 2012

Aula der Maria-Ward-Schule

 

Felix Mendelsohn-Bartholdy

Lied ohne Worte D-Dur op.109 für Violoncello und Klavier

Herr Rolle Begrüßung
Frau Schwabenbauer  Grußwort des Elternbeirats
Andrea Restel  (Q11) Farewell
Lilian Busse  
Hannah Kapfenberger
Anna List
Theresa Soltau
Abschiedsrede der Abiturientinnen
Robert Schumann aus: Fünf Stücke im Volkston op.102 für Violoncello und Klavier Nr.1: Mit Humor – „Vanitas vanitatum“
Herr Dr. Gruber   Abiturrede
Camille Saint-Saens aus: Le carneval des animaux
Le Cygne ( Der Schwan) für Violoncello und Klavier

Herr Dr. Gruber
Frau Reim

Herr Rolle

Zeugnisübergabe

Herr Mittelhammer
Herr Dr. Gruber

Herr Rolle

Ehrungen

 

Sektempfang im Rosengarten

 

An Tagen wie diesen…

 

…. haben wir noch ewig Zeit. So singen es seit einigen Wochen die Toten Hosen rauf und runter im deutschen Radio, und dieses Statement hätte wohl jede der 75 Abiturientinnen des Abschlussjahrgangs 2012 an diesem 29. Juni ohne mit den sorgsam getuschten Wimpern zu zucken unterschrieben.
 „SuperABIlity – Kommt Mädels, wir retten die Welt“ lautete das Motto der Mädchen und wenn es „Nächte zum Helden zeugen“ gibt, dann war dies eine davon – und noch mehr, nämlich ein Tag um Heldinnen das heiß ersehnte Zeugnis zu überreichen, das der endgültige Beweis für das Erreichen der Allgemeinen Hochschulreife war.
Als heldenhaft erwiesen sich besonders die anonymen Verantwortlichen für das Wetter: bei sonnigen 30 Grad und keinem Wölkchen am Himmel ließ sich dieser „historische Moment“, wie Herr Dr. Gruber ihn bezeichnen würde, noch mehr genießen.
Nach einem, für die Absolventinnen letzen von vielen feierlichen Festgottesdiensten in der Institutskirche und den ersten Fotoshootings für die Familienalben versammelten sich die (Noch)Schülerinnen, ihre Eltern, Geschwister, Freunde, Verwandte, (Noch)Lehrer, (Noch)Direktoren und (Noch)Sekretärinnen in der Aula um die Gymnasial-Karriere, die für die meisten der Mädchen vor acht Jahre ebenfalls an diesem Ort begonnen hatte, zu krönen. Im Anschluss an feierliche Reden, die nicht nur die Mütter zu Tränen rührten, endete gegen 17:00 Uhr auch für die Letzte mit  dem Entgegennehmen des Abiturzeugnisses der Schulvertrag.
Mit der abfallenden Anspannung, die unter den Abiturientinnen herrschte (werde ich stolpern, hält die Frisur, verliere ich die Schuhe), zog Feierstimmung auf dem ehrwürdigen Schulgelände ein.
Die Entscheidung, nach mehreren „aushäusigen“ Festen der vergangen Jahre, nun wieder die herrliche Kulisse unserer Schule als Festlocation zu nutzen, fand großen Anklang.
Dank des guten Wetters, der mediterranen Speisen gepaart mit Pfälzer Winzerwein, der lockeren Sitzordnung und dem Gefühl, einerseits auf einem Klassentreffen alte Freunde wieder zu sehen und andererseits Abschied zu nehmen, von einer wundervollen Zeit, die unwiederbringlich vorbei war, wurde der Abend zu einem rauschenden Fest.
In der Aula wurde von zwei DJs ordentlich aufgelegt und draußen im Fackelschein und Kerzenlicht alte Anekdoten ausgetauscht und das ein oder andere förmliche „Sie“ aus Schülerzeiten wurde durch ein, zunächst befremdliches, „Du“ ersetzt.
Zu späterer Stunde überwog jedoch bei einigen Schülerinnen das Gefühl des Abschieds und so fiel so manches aufwändige Augen-Make-up den Krokodilstränen zum Opfer.
Aber diese Gefühlsausbrüche trübten die Stimmung keineswegs. Sie machten lediglich allen Anwesenden ein weiteres Mal klar, dass sie alle Absolventinnen einer ganz besonderen Schule sind.

 

Hannah Kapfenberger

 

Wer die Fotos zu der Abiturfeier digital in guter Qualität möchte, wende sich doch bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  .