Auszeichnung für begabte Münchener Schülerinnen

Siemens verleiht „Mädchen-für-Technik-Preis“ an Maria-Ward-Schule

Für ihre ausgezeichneten Leistungen in den mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern erhielten die begabten Schülerinnen Patricia Schön vom Maria-Ward-Gymnasium und Saskia Wagner von der Maria-Ward-Realschule am 24.07.2012 während des schuleigenen Day of Honour den Siemens Mädchen-für-Technik-Preis.

Seit mehr als zehn Jahren verleiht die Siemens Region Bayern diese Auszeichnung an seinen zwölf Partnerschulen im Freistaat. Siemens-Personalleiterin Stefanie Biegel überreichte die Sachauszeichnung im Wert von 100 Euro und eine Urkunde.

Für Brigitte Ederer, Personalvorstand der Siemens AG, stimmt das Vorurteil, technische Berufe seien trocken oder körperlich anstrengend, schon lange nicht mehr: „Wir wollen mehr junge Frauen für technische Berufe begeistern!“ Doch trotz aller Bemühungen, Kinder und Jugendliche frühzeitig für Technik zu interessieren, ist der Nachwuchs in den technischen Berufen nicht in ausreichendem Maße gesichert. Bei Mädchen sind noch immer Einzelhandelskauffrau, Verkäuferin, Bürokauffrau die beliebtesten Ausbildungsberufe, viel zu wenige gehen in eine technisch-naturwissenschaftlichen Laufbahn. Die Ursachen dafür liegen schon in der Schulzeit: Mädchen entwickeln schon hier deutlich weniger Selbstvertrauen im Umgang mit Technik. Dabei sind sie nicht weniger begabt als Jungen, wie Patricia Schön und Saskia Wagner beweisen. 

„Ich kann jungen Mädchen nur dazu raten, naturwissenschaftlich-technische Berufe zu ergreifen, in denen sie zukunftweisende Entwicklungen begleiten und neue Standards schaffen können, sei es im Energiesektor, bei der Mobilität, im IT-Bereich oder in der Medizintechnik“, empfahl Siemens-Personalleiterin Stefanie Biegel  bei der Feierlichkeit. „Ein Hightech-Unternehmen wie Siemens sucht immer gut gebildeten Nachwuchs“, betonte die Siemens-Vertreterin. „Deshalb unterstützen und fördern wir alle Bemühungen, Mädchen so früh wie möglich an Technik und Naturwissenschaften heranzuführen.“

Schulleiter OStD Dr. Hubert Gruber begrüßte die Initiative und betonte: „Entscheidend für die Auszeichnung waren nicht allein die Noten, sondern auch das Engagement der Schülerinnen.“